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  • Schloss Rheinsberg  Schloss Rheinsberg
  • Schloss Rheinsberg Abenddämmerung : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel  Schloss Rheinsberg Abenddämmerung : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel
  • Schloss Rheinsberg in der Abendsonne : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel  Schloss Rheinsberg in der Abendsonne : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel
  • Schloss Rheinsberg  : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel  Schloss Rheinsberg : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel
  • Schloss Rheinsberg in der Eingangsportal : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel  Schloss Rheinsberg in der Eingangsportal : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel
  • Schloss Rheinsberg Säulengang in der Sonne : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel  Schloss Rheinsberg Säulengang in der Sonne : Quelle: Fotissima, Anke Kneifel

Hochzeitsbräuche

Unser Leben wird von vielen alten reizvollen Bräuchen dominiert, auch an einem unserer schönsten Tage:

  • Schon vor über 5000 Jahren gab es Ringe als Schmuck. Die Kreisform des Eheringes steht für die Ewigkeit, das Nie-Endende.
  • Wenn die Braut ihre Hochzeitsschuhe mit gesammelten "Pfennigen" bezahlt, zeigt sie so ihre Sparsamkeit.
  • Ein Pfennig im Brautschuh sorgt dafür, dass das Geld in der Ehe nie ausgeht.
  • Der Brautschleier sollte nach dem Glauben der alten Germanen verhindern, dass böse Dämonen durch die Nasenlöcher der Braut schlüpfen. Er war zugleich das Zeichen der Jungfräulichkeit.
  • Der Storch auf dem Dach der Brautleute verspricht reichen Kindersegen.
  • Auch Blüten und Reis, beim Auszug aus der Kirche gestreut und geworfen, stehen für Fruchtbarkeit.
  • scheppernde Blechdosen am fahrenden Hochzeitsauto, der Lärm vertreibt böse Geister und erregt Aufmerksamkeit, wird Heute oft durch das Hupen nach der Trauung ersetzt.
  • Nach einer angelsächsischen Tradition trägt die Braut, am Hochzeitstag, vier besondere Dinge, etwas Altes - vielleicht ein ererbtes Schmuckstück, um die Familientradition weiter zu führen, etwas Neues - wie das Brautkleid, als Zeichen für Optimismus, etwas Geliehenes von einem glücklichen Menschen und etwas Blaues - meist ein Strumpfband, als Assoziation mit der Jungfrau Maria.
  • Eine der lebendigsten Traditionen ist der Polterabend. Die Gäste erscheinen oft ohne Einladung und zertrümmern vor der Tür des Brautpaares mitgebrachtes Geschirr. Die Scherben bringen Glück und der Lärm vertreibt böse Geister. Braut und Bräutigam müssen die Scherben gemeinsam zusammenfege, als Symbol dafür, dass sie in der Ehe alle Probleme miteinander meistern werden.